(5) Wilde Ehe WL 6 / 01 + 3 / 02
Du willst
nicht fremdgehn
Dann geh doch bekannt!
Du kennst mich schon ein bißchen
Wir tauschten nicht nur Küßchen und so
sind wir seitdem außer Rand und Band
Du
hast mich sehr berührt
mich angefaßt, gespürt, daß es noch
etwas And'res, so 'was wie die
"wilde Ehe" gibt
Du sagst,
du schläfst auch
noch mit deinem Mann!
Kein Thema - das verkraftest
du 'ne Zeitlang, übernachtest einsam -
was kein Schlafen ganz verdrängen kann
Du
hast mich sehr berührt
mich angefaßt, gespürt, daß es noch
etwas And'res, so 'was wie die
"wilde Ehe" gibt
Du ziehst
dich reizend an
gelegentlich
Du läßt bei dir tief blicken
wenn ich dir auf den Pelz rücken darf und
durch den Schminkmund atme ich ganz dich
Du
hast mich sehr berührt
mich angefaßt, gespürt, daß es noch
etwas And'res, so 'was wie die
"wilde Ehe" gibt
Er ist dein
Mann, aber
ich bin dein Typ
Was bringt uns die Erkenntnis
wenn du dieses Verhältnis bereust
willst nicht untreu sein, sei dir doch mal selber treu!
Du hast mich sehr berührt
mich angefaßt, gespürt, daß es noch
etwas And'res, so 'was wie die
"wilde Ehe" gibt
Sieh mich
an, sieh doch,
wie ich auf dich steh'!
Das sieht sogar 'n Blinder mit Krückstock,
die Kinder, die wir nicht mehr kriegen,
die fänden's auch geil, daß ich mit dir geh'