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Quellheiligtum am "Römersprudel"
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Die Rekonstruktionszeichnung von K. Nagel (1951) zeigt die säulengestützte, offene Über-dachung des Brunnenschachts, wie der Ort in römischer Zeit ausgesehen haben mag. Erich Gose,der Ausgräber im Jahre 1950, hat in der "Trierer Zeit-schrift..." Nr. 20, 1951, seine Erkenntnisse zusammegefaßt: im Aufriß sieht man 4 Quellfassungen in unterschiedlicher Tiefe: die älteste ist die runde Baumtrommel (Nr. 2) von 1969 v. Chr., Abb. im Katalog "Wald und Holz..." (RLM 1986) und "Holz erzählt Geschichte" (RLM 2005); die kastenförmige Fassg. aus 8 Bohlenbrettern (Nr. 1) stammt von 1553 v. Chr.; die nächste Einfassung von 111 n. Chr. (Nr. 3) war schon 2,5 x 0,5 m groß, die letzte - von 141 n. Chr. - war dann ein quadr. Holzschacht von 60 x 60 cm. Wie wunderbar, daß sich die Hölzer in dem säuerlichen, stark eisen- und schwefelhaltigen Wasser so lange erhalten haben! Alles zum "Römersprudel"- Gelände: WL in 'neue KATZ' 1/1997 S. 12-15. Und neuer-dings auch bei Mechthild Neyses-Eiden: Holz erzählt... (RLM Trier 2005). |
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